Neuigkeiten in Hohenlimburg

Ehrentag der Senioren am Caritassonntag

Hohenlimburg, 17.9.2017

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Am Sonntag wurde in der St. Bonifatius Gemeinde in Hohenlimburg wieder der Ehrentag für Senioren begangen. Nach einer heiligen Messe mit anschließender Krankensalbung in der St. Bonifatiuskirche, war zu einem kurzweiligen Nachmittag in das Petrus – Canisius – Haus geladen worden. Ca. 75 Personen waren der Einladung gefolgt. Die gemütliche Kaffeestunde wurde vom gemischten Chor Liederkranz 1867 wunderschön umrahmt. Ein junger Pianist sorgte für eine zusätzliche Überraschung. Die Gäste waren von diesem gelungenen Nachmittag begeistert. Es bleibt zu erwähnen, dass eine solche Feier nur durch die zahlreichen Helferinnen und Helfer möglich ist. An dieser Stelle den fleißigen Helferinnen und Helfern, dem Chor und dem Pianisten nochmal ein herzliches Dankeschön.

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Liturgieausschuss am 26. September in St. Bonifatius

Hohenlimburg, 18.9.2017

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Wir wollen uns an dem Abend mal dem Thema der Liturgie in unserer Gemeinde nähern. Was gibt es alles? Was gibt es nicht? Wo gibt es eine Sehnsucht nach neuen oder vergessenen Formen der Liturgie?

Dies und vieles mehr soll uns in dem Ausschuss bewegen – doch natürlich nicht alles an diesem Abend. Wir wollen beginnen und uns dem Thema vorsichtig nähern, uns gegenseitig und miteinander vertraut machen und schauen, wie wir gemeinsam dieses Thema leben können.

 Daher schon jetzt die herzliche Einladung, wenn jemand an dem Abend nicht kann, aber sehr interessiert ist an dem Thema, eine kurze Rückmeldung zu geben, damit die Teilnahme bei Folgeterminen ermöglicht werden kann.

 Ausdrücklich sind nicht nur die Liturgieprofis unserer Gemeinde eingeladen. Diese „Profis“ gehören selbstverständlich als ganz wichtiger Bestandteil in die Runde, aber auch alle die, denen das Thema noch fremd ist, die Sehnsüchte, Wünsche und Ideen noch gar nicht so richtig greifen können, sind herzlich eingeladen!

 Bitte geben Sie und ihr diese Einladung auch an viele Menschen in den verschiedenen Gruppen, Einrichtungen, Vereinen und der Gemeinde weiter, damit wir an diesem Abend ein buntes und sicher fruchtbares Gemisch bekommen.

 Begleiten wird uns als echter Liturgieprofi Pastor Hester.

 Wir freuen uns auf den Abend!

Mitarbeitertreffen der Pfarrcaritas St. Bonifatius

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Das Treffen der Mitarbeiter der Pfarrcaritas St. Bonifatius begann mit einem gemeinsamen Frühstück.

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Jeden Dienstag helfen etwa 30 Männer und Frauen in der Kleiderkammer ehrenamtlich in unterschiedlichen Bereichen mit.  Dazu gehören zum Beispiel die Sortierung von gespendeter Kleidung und Haushaltswaren, die Lebensmittelausgabe und die Ausgabe und der Verkauf von Kleidung und Haushaltswaren unten im Kleiderladen. Aber auch viele Gespräche mit Bedürftigen und Flüchtlingen prägen die Arbeit.

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Da in dem ganzen Trubel der Öffnungszeiten das Gespräch und Absprachen unter den Mitarbeitern oft zu kurz kommen, wird es nun alle zwei Monate (an vierten Dienstag im Monat) einen Mitarbeitertag geben. Hier haben dann alle die Möglichkeit Probleme anzusprechen, Abläufe besser zu organisieren aber auch über Gelungenes ins Gespräch zu kommen.

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Die Kleiderkammer hat jeden Dienstag von 10-12 und von 13-16 Uhr geöffnet. Kleiderspenden und Haushaltswaren und haltbare Lebensmittel können außerdem Montagabends von 17-19 Uhr abgebeben werden.

Ökumenischer Schlossgottesdienst

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"Eure Rede aber sei: Ja! Ja! Nein! Nein!" (Mt 5,37)

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Hohenlimburg, 27.08.2017. Bei strahlendem Sonnenschein fand der traditionelle ökumenischer Gottesdienst anlässlich der Schlossfestspiele statt.

DSC04635 g P1Nach einer kurzen Begrüßung durch Marie-Theresa Konder, Vorsitzende des Freundeskreises Schloss-Spiele Hohenlimburg, führte Pfarrer Bevers durch den Gottesdienst. Pfarrer Aufenanger ging in seiner Predigt auf das gelesene Evangelium ein und prüfte im direkten Gespräch mit den Gläubigen deren Toleranzgrenzen. Er plädierte für feste Glaubensstandpunkte, auch im Alltagsleben, eben ein klares "Ja" oder ein klares "Nein". "Ja, aber" gäbe es zu häufig und führe zu keinem Ziel. In einer kurzen Ansprache zum Ende des Gottesdienstes wies Pfarrer Aufenanger darauf hin, dass derzeit nur zwei Pastöre für vier katholische Gemeinden zu Verfügung ständen und somit nicht mehr an allen ökumenischen Veranstaltungen teilgenommen werden könne. Der Gottesdienst zu den Schloss-Spielen jedoch sei auch in Zukunft mit einem klaren "Ja" fest eingeplant. Als er meinte, "diese Grundsätze, ein klares Ja oder ein klares Nein, sollten auch für Fürstenhäuser gelten" brandete Applaus und Bravorufe auf.

DSC04627 P1Musikalisch begleitet wurde der Schlossgottesdienst vom Hohenlimburger Archordeonorchester und der Gesangsgruppe "La Voce". Die Kollekte ist bestimmt für die Bewohner des Bethel-Hauses "Neuer Kronocken". Die Bewohner haben in diesem Jahr bei der Organisation der Schloss-Spiele handfeste Unterstützung geleistet. Der Bentheimer Hof hatte für Erbsensuppe zum Mittag gesorgt, deren Einnahmen zur Finanzierung der Schloss-Spiele beitragen.

 

"Heute ist mal wieder Beerdigung." Autorenlesung in St. Josefs Friedhofskapelle.

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IMG 7513Hohenlimburg, 03.08.2017. Verschmitztes Schmunzeln bis lautes Lachen konnte man am Abend aus der Friedhofskapelle auf dem katholischen Heidefriedhof vernehmen. Im Rahmen der Reihe "Friedhof einmal anders" las Bernd Becker aus seinem Buch "Was weg ist, ist weg!- Kuriose Beerdigungsgeschichten". Es ist schon erstaunlich welche, mal amüsante, mal tragisch komische Geschichten der studierte Theologe und evangelische Seelsorger zusammengetragen hat. Da konnten selbst die, in Beerdigungszeremonien erfahrenen, anwesenden Geistlichen beider Konfessionen noch einige gute Ratschläge einheimsen. Wie verhalte ich mich auf schlammigem Untergrund, wenn ich langsam Richtung Grube rutsche? Wie erkläre ich meinem afrikanischen Mitbruder, dass "an den Sarg treten" nicht bedeutet, dem Sarg einen kräftigen Tritt zu verpassen.

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Aber auch Bestatter und Friedhofsgärtner bekommen noch einige Tipps. Schau dir erst das Urnengefäß an, bevor du feststellst, dass der kiloschwere Marmormantel nicht in das gegrabene Loch passt. Da muss dann doch wieder der kräftige Fußtritt helfen.


Viele Geschichten sind so kurios, dass man meinen könnte, sie wären erfunden. Das weist Becker entschieden von sich. Zu Neunzig Prozent ist ihm und seinem Co-Autor Gerd-Matthias Hoeffchen der Hintergrund der Ereignisse bekannt und belegt. Erstaunlich viele der vorgetragenen Geschichten stammen tatsächlich aus der engeren Umgebung von Hagen.

Sicherlich werden sich einige der über fünfzig Zuhörer auf die Suche nach dem abschüssigen Weg eines Hagener Friedhofs machen, den die heruntergefallene Aschekapsel nahm. Vor dem geistigen Auge den hinterherhechtenden Priester. Sie suchen mit einem Schmunzeln im Gesicht, oder doch mit lautem Lachen.

 

"Axel wir danken dir!" Pastor Axel Schmiz feiert goldenes Priesterjubiläum

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 Hohenlimburg, 23.07.2017. (Link zur Bildergalerie) Auf eine dankbare Gemeinde konnte Geistlicher Rat Pastor Axel Schmiz blicken, als er während des Dankgottesdienstes anlässlich seines goldenen Priesterjubiläums, selbst die Predigt hielt.

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"Der Hirte soll den Geruch der Schafe annehmen." zitierte Pfarrer Dietrich Aufenanger zu Beginn der heiligen Messe Papst Franziskus und überreichte dem Jubilar zwei "Schafe mit langen Rüsseln". Damit erweitert er die beträchtliche Sammlung von Elefantenfiguren die Pastor Schmiz in seiner Freizeit zusammengetragen hat. WEB Schmiz Pristerjub 20170723 IMG 7200Es folgten Dankesworte des Pastoralen Raumes und die Verlesung des Grußwortes von Erzbischof Franz Josef Becker aus Paderborn. Aufenanger bedankte sich dann in einem persönlichen Wort vor allen Dingen für den guten Übergang am Ende seiner Amtszeit. Sein konsequenter Abschied aus dem aktiven Gemeindeleben und aus dem Amt des Pfarrers der St. Bonifatius Gemeinde habe ihm, Aufenanger, den Einstieg in diese Aufgabe sehr erleichtert.

 

 

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Zur Predigt schritt der Jubilar dann selbst an den Ambo und erklärte auch gleich warum er dies tat. "Es wird nirgendwo so viel gelogen wie bei Jubiläumsansprachen! Das wollte ich keinem zumuten." begann Schmiz seine Predigt, um dann sich und seine Arbeit als Priester und Pfarrer ganz zurückzunehmen und zu erklären, dass ohne Gottes Hilfe und vor allen Dingen auch die gute Zusammenarbeit mit allen Gemeindemitgliedern, ob Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat, Gruppierungen wie Kolping oder KAB, Caritas oder ungebundene Helfer, Küsterinnen und Putzfrauen seine Amtszeit und sein Wirken nicht so erfolgreich hätte verlaufen können. Wie Intensiv sein Verhältnis noch zu vielen Leuten ist konnte man vor Beginn der heiligen Messe beobachten, als er aktiv auf viele altgediente Messdiener zuging und sich gezielt nach deren jetzigen Ausbildungs- und Berufsstand sowie den Familienverhältnissen erkundigte.

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Begleitet wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor St. Bonifatius, unterstützt vom Elsey-Nahmer Männerchor unter der Leitung von Heinrich Mainka.

 

 WEB Schmiz Pristerjub 20170723 IMG 7378Als besondere Überraschung hatte Manfred Fischer einen Text zur Melodie "God safe the Queen" geschrieben. Die fünf Strophen, beginnend mit der Zeiler "Axel wir danken Dir, für deine Arbeit hier", sang, nein, schmetterte die bis auf den letzten Platz gefüllte Kirche bei vollem Orgelwerk zum Auszug dem Jubilar entgegen. Wer genau hinsah konnte eine leichte Rührung in Pastor Axel Schmiz Augen wahrnehmen.  

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 Beim anschließenden Empfang im Petrus Canisius Saal kamen dann weitere Gratulanten zu Wort, streng limitiert auf drei Minuten Redezeit.
Pastor Schmiz hatte sich zu seinem Jubiläum ausdrücklich keine Geschenke gewünscht, sondern um Unterstützung für Hilfsorganisationen gebeten, die ihm besonders am Herzen liegen. Dennoch kamen die Redner natürlich nicht ohne eine Aufmerksamkeit zu Feier.

 

 Martin Grünegras traf in seiner Rede den unausgesprochenen Wunsch vieler Hohenlimburger Gemeindemitglieder. Nach dem Ausscheiden aus dem Pfarrersamt hatte Schmiz keine heilige Messe mehr in St. Bonifatius gefeiert, dafür jedoch jeden Samstag die Vorabendmesse in Heilig Kreuz in Halden zelebriert. Nachdem seit Ostern die Vorabendmesse im Wochentakt zwischen Halden und Hohenlimburg getauscht wird, bat Grünegras den Jubilar, dem Wunsch vieler Hohenlimburger nachzukommen, und die Vorabendmesse auch in St. Bonifatius zu lesen. Diese Bitte wurde vom übervollen Saal mit anhaltendem Applaus quittiert. Grünegras überreichte im Namen des Kirchenvorstands dann ein besonders praktisches Geschenk. In der vom Jubilar bevorzugten Bäckerei liegt seit heute ein Gutschein der es Schmiz erlaubt, die nächste Zeit sein tägliches Körnerbrötchen ohne Portemonnaie in der Tasche abzuholen.

 Hans Erkeling überreichte im Namen des Vereins Don Bosco international, den Schmiz in besonderer Weise seit seiner Gründung unterstützt, ein geheimnisvolles Geschenk das wohl aus einem Steinbruch in Jerusalem stammt und von Kindern, die von den Salesianern gerettet wurden, bearbeitet ist. Um was es sich dabei handelt wurde nicht verraten.
Eine gute Idee hatten gleich zwei Gratulanten. Die Pfarrgemeinderäte sowohl aus Halden, als auch aus Hohenlimburg überreichten jeweils einen Theatergutschein für einen Besuch im Hagener Stadttheater. Kein Problem, die spielen mehr als ein sehenswertes Stück.

Pastor Schmiz bat abschließend zum Buffet, nicht ohne zuvor in seiner trockenen Art noch zwei echte Pastorenwitze zum Besten gegeben zu haben.
Bei aller Bescheidenheit die der Jubilar für sich in Anspruch nimmt und sein ganzes geistliches Leben lang lebt, dieser Feier war dem Anlass angemessen.
"Axel wir danken dir!"
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