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"Maria" - Ein großartiges Oratorium aufgeführt in St. Bonifatius

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Hohenlimburg, 18.06.2017. "Maria", Oratorium für Solisten, Chor und Orchester steht mit bunten Buchstaben auf den blauen Plakaten und dem Programmheft.

WEB Maria Oratorium IMG 5099Markus Ehrhardt führt kurz in das Oratorium ein.

Oratorien kennt der geübte Kirchen- und Konzertbesucher reichlich. Erinnerungen an Messias, Weihnachtsoratorium, Johannes- und Matthäuspassion oder "Die Schöpfung" treten in den Sinn. Verbunden damit die Namen großer Komponisten wie Haydn, Händel und Bach. Themen sind meist Teile von Jesu Leben, die Weihnachtsgeschichte und immer wieder die Passion.

WEB Maria Oratorium IMG 5135Dirk-Johannes Neumann dirigiert das von Ihm komponierte Werk.

In dem, am Sonntag in der St. Bonifatius Kirche vorgetragenen, Oratorium "Maria", setzten sich der Komponist und Dirigent Dirk-Johannes Neumann und der Autor Markus Ehrhardt nun mit der Lebensgeschichte Jesu ausschließlich aus der Sicht Marias auseinander.

WEB Maria Oratorium IMG 5219Nicolai Grund führt als Gott unsichtbar aus dem Hintergrund durch das Werk.Eine wahrlich große Aufgabe. Der gesamte Lebenskreis wird in dem über zweistündigen Werk abgedeckt. Von der Darstellung des Stammbaums Jesu, über die Verkündigung und Herbergssuche, die Geburt Jesu, Herodes Kindstötung, dem ersten Wunder bei der Hochzeit zu Kana, dem Einzug in Jerusalem bis zur Kreuzigung und der Auferstehung reicht der Erzählbogen. Und Jesus? Jesus schwebt über allem, kommt in dem Oratorium jedoch nicht als Person vor. Maria ist die zentrale Person und wird durch die Solistin Angela Stüttgen bravourös dargestellt. Zusammengehalten werden die einzelnen Passagen von Gott, der aus dem "Off" zu den Zuhörern spricht, und dem Engel Gabriel, der gerne mal mit etwas "Bling Bling" auch zur Erheiterung beiträgt, wunderbar umgesetzt vom Sänger und Entertainer Ron White, ganz in strahlendweißem Anzug.WEB Maria Oratorium IMG 5266Max Pilger, Simon Schäfer und Simon Horz als Sterndeuter.WEB Maria Oratorium IMG 5332

WEB Maria Oratorium IMG 5238Angela Stüttgen als umjubelte Maria.

Unvergleichlich auch Jörg Schleifer als Josef an der Seite von Maria, im Kontrast dazu Martin Wagner als Herodes und Pilatus, im poppig-roten Anzug.

WEB Maria Oratorium IMG 5207Jörg Schleifer als Josef.Musikalisch geht es durch alle Stile der Musikgeschichte. Das Orchester ist in seiner Besetzung mit Streichern, Holz- und Blechbläsern, Klavier und elektronischer Orgel bis hin zur klassischen Kesselpauke und dem unvermeidlichen Schlagzeug auf alle Anforderungen eingerichtet. Hinter dem Orchester ein über dreißig Stimmen starker Chor, von Sopran bis Bass hervorragend besetzt.

Die Musik, frisch und modern - darf ein Chor in einem Oratorium schunkeln? - Ja!, wenn er die Festgäste auf der Hochzeit zu Kana darstellt! - aber auch schwer und tragend. Mal sanft mit Fagott und Oboe, mal mit Querflöte und Violine die Arien der Maria unterstützend, mal im militärischen Marschschritt beim Einzug in Jerusalem. Einen Höhepunkt stellt die Arie Marias zur Kreuzigung und zum Tod Jesu dar, die Angela Stüttgen, abgewannt vom Publikum, in Richtung Altar und Tabernakel singt. Die ganze Aufführung wurde immer wieder von Szenenapplaus des Publikums unterbrochen, nur hier verbreitete sich nahezu minutenlang absolute Stille im großen Kirchenraum. Sicher der ergreifendste Augenblick in dieser Aufführung.

WEB Maria Oratorium IMG 5224Ron White als Gabriel

Die Texte basieren in großen Teilen auf Zitaten der Evangelien. Die Texte wurden während der Aufführung auf eine Leinwand projiziert und tragen so zum Verständnis der Liedtexte und Handlung bei. Die Tontechnik war sehr aufwändig und exelent eingerichtet. Nahezu jedes Instrument wurde mit eigenem Mikrophon aufgefangen und abgestimmt.

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Die Aufführung wurde, man kann es nicht anders sagen, vom Publikum stehend bejubelt. Applaus und Bravo-Rufe wollten nicht enden. Besonders die Solisten, sowie der Komponist Dirk Neumann und der Autor Markus Ehrhardt wurden gefeiert. Leider kam es nicht zu einer Zugabe.

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Bleibt zum Schluss die Frage zu klären: Musical oder Oratorium? Musikalisch lehnt sich das Werk sicher an populäre Musicalstile an, inhaltlich ist es aber im wahrsten Sinne des Wortes ein Oratorium, ein in einem Bethaus (Oratorium) vorgetragene dramatische, mehrteilige Vertonung einer geistlichen Handlung.

 

Wer dieses Werk noch nicht genießen durfte, hat am 23. September in der Klosterkirche Vossenack, 52393 Hürtgenwald, in diesem Jahr das letzte Gelegenheit das Stück zu erleben.WEB Maria Oratorium IMG 5500Martin Wagner als Herodes und Pilatus.WEB Maria Oratorium IMG 5492WEB Maria Oratorium IMG 5317

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Ökumenischer Kindergottesdienst in Halden

Hagen, 25.6.2017

Beim Gottesdienst auf dem Gelände des ökumenischen Kindergartens durften Kinder und Eltern den 'verlorenen Sohn' auf seiner Reise begleiten:

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Fronleichnam 2017 in Halden

Halden, 18.6.2017

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Fronleichnam Halden

Wallfahrt nach Kleinenberg - Nachlese

Hagen, 13.5.2017

„Gottes Wort leben!“ - Unter diesem Motto haben sich am 13. Mai

41 Menschen bei der diesjährigen Wallfahrt des Pastoralen Raumes "Am Hagener Kreuz" auf den Weg gemacht, um zur Gottesmutter in Kleinenberg zu pilgern.

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Im Ort als die „Helferin vom Berge“ genannt, möchte sie uns in

allen unseren Anliegen und Sorgen, Fürsprecherin, Helferin und

Mutter sein. Sie lädt dazu ein Kraft, Trost und Hoffnung zu schöpfen für unser Leben.

 

In diesem Jahr sind wir besonders eingeladen, durch das hundertjährige Jubiläum der Erscheinungen der Gottesmutter Maria

in Fatima, die Verehrung Mariens zu feiern. Um 11 Uhr haben wir anlässlich dieser Feierlichkeiten in solidarischer Gebetsgemeinschaft, zeitgleich mit Papst Franziskus, die Heilige Messe gefeiert.

 

Nach einem Gewitterregen, derweil wir uns vorher bei einem Imbiss

im Pilgercafe stärkten, meinte es der Heilige Petrus wieder gut mit uns. In der Nähe der Wallfahrtskirche führt ein Stationsweg mit Darstellungen der Rosenkranzgeheimnisse zum Muttergottesbrunnen und einer Felsenhöhle. Bei strahlendem Sonnenschein haben wir uns betend der Mariengrotte genähert, welche eine Nachbildung der Grotte von Lourdes ist.

 

Dort angekommen erwartete uns ein wunderschön gestalteter Wallfahrtsgarten, der unserer hektischen und stressigen Zeit Entspannung und Ruhe schenken konnte. In dieser Atmosphäre

hat sich der Himmel für uns geöffnet. Wir verbrachten dort viel gemeinsame Zeit im Gebet, Gespräch und Gemeinschaft.

 

Wie schon viele Menschen vor uns, fanden auch wir hier wieder neue Kraft und Stärkung durch Gebet und Gemeinschaft mit Gott und der Gottesmutter Maria – alles in allem eine Wallfahrt, die Lust auf mehr machte!

kfd-Frauen besuchen Synagoge in Hagen

Hagen, 23.5.2017

Die kfd besuchte in ihrem Rahmenprogramm am 23.05.2017 die Synagoge in Hagen.

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Dort wurden wir von Herrn und  Frau Feldheim von der jüdischen Gemeinde auf herzlichste begrüßt. Die beiden stellten uns das Gemeindeleben vor, und wir erhielten sehr viele wertvolle Informationen über das jüdische Leben in Hagen. Wir hatten die Gelegenheit, viele Rituale und Abläufe miteinander zu vergleichen und bekamen sogar eine Gesangsprobe des Liedes „Shalom Chaverim“ zu hören. Die beiden Eheleute Feldheim haben wunderbar gesungen. Interessant war auch zu erfahren, dass aus der Ukraine neue Gemeindemitglieder in Hagen hinzugekommen sind.

Wir haben über alte Traditionen gesprochen, die in der Gemeinde sehr hochgehalten werden. Auch die Sinnhaftigkeit der Gebete wurde von beiden Religionen angesprochen.

Wir bekamen Informationen über die Tora, über den Schabbat und über koscheres Essen. Unsere Fragen wurden geduldig beantwortet, so dass wir am Ende gestaunt haben, wie schnell der Abend vorüber gegangen ist. Herr Feldheim gab uns zum Abschied noch die herzliche Einladung die jüdische Gemeinde in Hagen wieder zu besuchen.

Protokoll der letzten Gemeindeversammlung

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pdfHier finden Sie das Protokoll der letzten Gemeindeversammlung.

Zusätzliche Informationen