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125 Jahre KFD Hohenlimburg

UnbenanntHohenlimburg, 30.10.2016

Für Ihre 125jährige Jubiläumsveranstaltung wählten die Frauen der KFD St. Bonifatius einen ungewöhnlichen Ort: den Platz zwischen der St. Bonifatiuskirche und der Alten Weinhofschule.  Nach einem Sektempfang folgte ein kurzer Abriss der Geschichte: 1891 entstand ein neuer Zweig des Elisabethvereins in Hohenlimburg, der kath. Frauen- und Mütterverein. Präses wurde Pfarrer Lang. Danach fehlen die Aufzeichnungen. Erst seit 1954 gibt sie wieder Auskunft. So trennten sich 1954 die Damen in die Gruppe der ehrenamtliche Caritas und der Frauengemeinschaft. Letztere nennen sich heute KFD / Katholischen Frauengemeinschaft Deutschland.

kfd Jubil

Seit November 1989 treffen sich alleinstehende Frauen einmal im Monat am Sonntag;  und ebenfalls einmal im Monat nach der Eucharistiefeier am Herz Jesu Freitag zum anschließenden gemeinsamen Frühstück. Am10.11.1991 feierte die Frauengemeinschaft ihr 100jähriges. Aus diesem Anlass wurde die Statue der hl. Elisabeth geweiht und von den Frauen der Gemeinde geschenkt. 150 Gäste feierten damals das Fest. 2008 fanden jüngere Frauen zu einer Gruppe „junge KFD“ zusammen. Birgit Witt (geistliche Begleitung und Finanzen), Ute Rosenbaum (Sprecherin), Astrid Fischer (Finanzen und Zeitschriften) und Ute Druschel (Öffentlichkeitsarbeit)  übernahmen dann auch 2010 die Vorstandsarbeit. Begleitet werden sie seitdem von Pastor Ansgar Hester. Inzwischen sind es fast 60 Mitgliederinnen, die älteste 95, die jüngste 30 Jahre. „Wir veranstalten viel mit unserer Schwester-KFD in Hagen-Halden, zu denen wir ein äußerst herzliches Verhältnis pflegen“, berichten die Vorstandsfrauen. Mit ihnen zusammen werden sie dieses Jahr noch eine ökumenische Adventsfeier begehen (am 5.12.2016 um 14:30 Uhr) und am 14.12.2016 um 15.00 Uhr mit den ehrenamtlichen Caritasmitgliedern von Sankt Bonifatius. Sie wissen eben zu feiern. Nicht nur alle 125 Jahre.

Reisebericht Indienreise

Hagen, 9.11.2016

Unbenannt

Gut und wohlbehalten zurückgekehrt ist eine Reisegruppe der katholischen Gemeinden in Hagen von ihrem Informationsbesuch aus Indien. Ziel war es, die Heimat von zwei Patres vom indischen Orden der unbeschuhten Karmeliten, OCD, kennenzulernen, die sich seit einigen Jahren in Emst niedergelassen haben und von ihrem dortigen Kloster aus in der Seelsorge der katholischen Gemeinden im Stadtgebiet Hagen arbeiten.  

Unter der Leitung von Pater Yesudas und seinem Mitbruder Saju haben sich 28 Gemeindemitglieder auf den Weg gemacht.  Die Reise ging zunächst nach Neu Delhi mit einer Reihe von historischen Tempel- und Palastanlagen früherer Jahrhunderte. Religiös geprägt ist das Land vom Hinduismus und dem Islam, der hier die zweitgrößte Religionsgemeinschaft darstellt. Natürlich hat auch die Kolonialmacht England ihre Spuren hinterlassen. Ob es die englische Amtssprache, der Linksverkehr, das föderale Staatensystem oder auch nur die Architektur von Parlaments-, Wohn- oder Verwaltungsgebäuden ist. Alles „very british“. Von dort ging es bei durchschnittlich 35°C in die Stadt Agra, wo das weltweit bekannte Weltkulturerbe Taj Mahal (siehe Foto) zu bestaunen war.

In Trabantenstädten schießen riesige Büro- und Wohnhäuser aus dem Boden, wo die Menschen der indischen „Zukunftsindustrie“, der IT-Branche untergebracht werden sollen. Hier gibt es rasante Zuwachsraten.

Dem gegenüber springt gerade im Norden des Landes der starke Kontrast zwischen reich und arm ins Auge. Luxuriöse Villen und gleich an der Grundstücksmauer Notbehausungen sind keine Seltenheit. Ein Großteil der Milliardenbevölkerung schlägt sich als kleiner Händler entlang von kilometerlangen Straßen durchs Leben. Der Straßenverkehr ist chaotisch und die Umweltbelastung sehr hoch und besorgniserregend.  

Anders im Süden des Landes. Im Bundesstaat Kerala, der sich auch gerne als „Gottes eigenes Land“ bezeichnet, führt  alleine schon das subtropische Klima zu einer intensiveren Vegetation. Hier gedeihen  Südfrüchte, Gewürze aller Art sowie Reis und Tee in riesigen Plantagen. Religiös ist das Christentum hier sehr stark verbreitet. Obwohl auch der Hinduismus die größte religiöse Gruppe bildet, sind im Stadtbild mehr  Kirchen als Hindu-Tempel zu erkennen. Dieser Teil von Indien wurde schon sehr früh missioniert: Der Apostel Thomas hat hier schon als erster das Evangelium verkündet. Er starb 72 n.Chr. in der Nähe von Madras. Ein weiteres bewirkten die portugiesischen Eroberer. Vasco da Gama starb 1524 in  Kochi.

In Kollam besuchte die Reisegruppe das Provinzialat, das Mutterhaus des Ordens. Angegliedert an das Kloster ist ein Priesterseminar mit Internat, wo sich junge Männer auf den Priesterberuf vorbereiten. Nachwuchsmangel kennt man hier nicht. Das Kloster finanziert sich ausschließlich aus Spenden. Eine Kirchensteuer ist in Indien unbekannt.  Bildung für alle ist in Indien immer noch keine Selbstverständlichkeit, aber die einzige Möglichkeit, der Armut langfristig zu entkommen.  Daher sind kirchliche Schulen und Universitäten für die zukünftige Entwicklung des indischen Gemeinwesens unverzichtbar.

Einer der vielen Höhepunkte der Reise war die Fahrt mit Übernachtung auf Hausbooten durch die Back-Waters von Alleppey. Ebenso gab es Einblicke in die altindische Kultur: Im Kathakali-Stil zeigen die Künstler eine meist pantomimische Ausdrucksform von Tanz und Musik.

Voller vieler, neuer, unvergesslicher Eindrücke und Erfahrungen ging es dann von Kochi schließlich über Dubai wieder nach Hause.

Gemeindegespräch in Halden

Halden, 4.11.2016

Die verschiedenen Formen der Demenz und den Umgang mit dementiell veränderten Menschen erklärt Frau Barbara Wisser Gemeindemitgliedern und interessierten Zuhörern am Mittwoch, den 23. November 2016, um 19.30 Uhr im Gemeindehaus der Hl. Kreuz Gemeinde in Halden.

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Barbara Wisser ist 2. Vorsitzende der Alzheimer-Demenz Selbsthilfegruppe Hagen e.V.:

https://www.hagen.de/web/de/fachbereiche/fb_53/fb_53_02/shg-005.html

 

Mein Schuh tut gut

Hohenlimburg, 3.11.2016

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Unter diesem Motto sammelt das Kolpingwerk bundesweit gebrauchte, guterhaltene Schuhe. Sie gehen nach Afrika und nach Osteuropa in Länder, in denen es keine Schuhindustrie gibt. Die Kolpingfamilie Hohenlimburg beteiligt sich an der Aktion. Kinderschuhe, Stiefel, Damen- und Herrenschuhe, Turnschuhe, Sandalen und andere Treter werden gesucht.

Am Kolpinggedenktag (27.11.2016) und an den beiden Wochenenden 3. + 4. Dezember 2016 bzw. 10. + 11. Dezember 2016 stehen vor der Messe in der Kirche und im Eingangsbereich der Alten Weinhofschule Behälter bereit, in denen die Schuhe (paarweise mit Schnürsenkeln zusammengebunden) gespendet werden können.

Familiengottesdienst 30.10.2016

Halden, 30.10.2016

Zum Start der Erstkommunionvorbereitung 2017 trafen sich am Sonntag 52 Erstkommunionkinder aus unseren vier Gemeinden und ihre Familien in Halden.

Gemeinsam wurde ein Familiengottesdienst gefeiert, in dem das Evangelium mit Jesus und Zachäus in den Fokus gerückt wurde.

Anschließend trafen sich die Familien im Gemeindehaus, um dort Familienkerzen zu gestalten. Diese sollen die Zeit der Erstkommunionvorbereitung zu Hause begleiten. Bei einer Tasse Kaffee kamen die Eltern untereinander ins Gespräch während von jedem Kind noch ein Foto gemacht wurde. Diese Fotos sollen zu Beginn des kommenden Jahres in unseren Kirchen die Gemeinden darauf aufmerksam machen, wer im April und Mai zur Erstkommunion gehen wird.

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Meilensteintag im Pastoralen Raum

UnbenanntHagen, 7.10.2016

Am 29. November 2015 haben wir mit einer Auftaktveranstaltung den Pastoralen Raum Am Hagener Kreuz vorgestellt und mit der Arbeit an einer Pastoralvereinbarung für unsere vier Gemeinden begonnen. Dazu wurde eine Steuerrungsgruppe errichtet, die den Pastoralen Prozess in den kommenden zwei bis drei Jahren begleitet.

Ein Jahr später wollen wir nun zu einer ersten Meilensteinveranstaltung einladen, bei der die Steuerrungsgruppe von den ersten Schritten in diesem Pastoralen Prozess berichtet und mit Menschen aus den Gemeinden ins Gespräch kommen möchte.

Dazu sind alle Menschen unserer vier Gemeinden herzlich eingeladen, denn nur mit diesen Menschen können wir die Pastoral der Zukunft in Hagen gestalten.

Hier finden Sie den Flyer mit Informationen zur Veranstaltung als PDF-Datei zum Download: Flyer_Meilensteintag.pdf

plakat auftakt

Zusätzliche Informationen